Ende der Saison

Am vergangenen Wochenende sind die letzten Meilen der Segelsaison zurückgelegt worden. Dabei ist Wiking zu einem Absegeltörn nach Rödby gesegelt und konnte am Samstag noch viel Sonne mitnehmen. Über Grömitz und Travemünde ging es dann am Sonntag nach Schlutup, wo unsere beiden abgeriggten Schiffe am Montag gekrant worden sind.

Auch Frithjof wurde am Sonntag noch ein letztes Mal besegelt, durch flauen Wind vor Niendorf mussten wir die Pläne eines letzten ersegelten Fischbrötchen des Jahres jedoch aufgeben und sind zurück nach Travemünde gefahren.

Unter den aufgebauten Winterdächern warten unsere Schiff nun auf den Winter und das Flottmachen im Frühling. Bis April müssen wir uns gedulden, wenn die Temperaturen dann wieder steigen können die Schiffe zurück ins Wasser und eingesegelt werden 😉

Auszug aus dem Törnbericht der sechsten Etappe

[…] Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag weiter nach Arendal durch einige Schären und wir legten bei Dämmerung an. Dort konnten wir uns – beim Warten auf ein geeignetes Windfenster für die Überfahrt – erholen und uns die schöne Stadt angucken. Zum Kaffee und Kuchen fuhren wir am nächsten Tag durch einen herrlichen Fjord nach Tvedestrand. In dem idyllischen Nest waren schon alle Bürgersteige hochgeklappt. Schockiert mussten wir feststellen, dass unsere letzten norwegischen Kronen trotz Nebensaison nicht mehr für einen einzigen Abschiedsdrink reichten. Vielleicht ja gar nicht so schlecht, denn wir nahmen bei Sonnenuntergang die Überfahrt nach Skagen in Angriff. […]

Auszug aus dem Törnbericht der fünften Etappe

[…] So begann der eigentliche Törn erst am Sonntag. Aus dem Trondheimfjord ging es in Richtung Kristiansund mit einem Boxenstopp in einem kleinen Hafen namens Kongensvoll. Dort klopfte aus heiterem Himmel Opal, eine Einhandseglerin, an unsere Bordwand, zusammen mit ihrem Husky „Findus“ auf dem Weg nach Alaska war. Wir luden Sie zu alkoholischen Getränken (in Norwegen sind die teuer, und wir hatten aus Deutschland günstigere Bestände dabei) auf unser Schiff ein und sie unterhielt uns den ganzen Abend lang mit wunderbaren Geschichten aus ihrem wilden Leben. So erfuhren wir, wie sie einmal fast zur Beute eines Bären in den Wäldern Kanadas wurde, wie ihr Huskies das Leben retteten und wie sie sich selbst in der Karibik das Segeln beibrachte. Nach diesem schönen Abend brachten wir sie noch zu ihrem Boot zurück und gingen dann inspiriert von ihrem Leben zu Bett. Wir wünschen ihr viel Erfolg bei ihrem #ProjectBeyondOrdinary. […]

Auszug aus dem Törnbericht der vierten Etappe

[…] Der Stopp in Svolvaer wurde trotz alledem genutzt um die Lofoten das erste Mal richtig zu enddecken. Währende einer Bergwanderung, inklusive einiger Irrwege, bekamen wir einen unglaublichen Ausblich über die Lofoten, Svolvaer und die Fjorde. Am folgenden Tag ging es einmal quer durch die Lofoten weiter nach Melbu. Und trotz des etwas schlechterem Wetter wird uns die Durchquerung der Lofoten vom Wasser aus, die Natur und die befahrenen Ströme nicht so schnell aus dem Kopf gehen. […]

Auszug aus dem Törnbericht der dritten Etappe

[…] In den Nächten wurde es auch im August noch nicht richtig dunkel, und da wir nachts um 3 noch sehr motiviert waren, haben wir gleich dreimal in dem Hafen angelegt. Beim dritten Versuch war der Liegeplatz dann auch für Niedrigwasser tief genug. Nach kurzer Stadtbesichtigung haben wir uns aufgemacht ein touristisches Programm zu absolvieren: Trollfjord, ein Seeadler, ein paar Schweinswale, einmal die Lofoten von der Atlantikseite. […]

Auszug aus dem Törnbericht der ersten Etappe

[…] Weiter segelten wir nach Utsira, dem Helgoland der Norweger. Die Insel wurde noch am Abend zu Fuß durchquert und erkundet. Von Utsira ging es nach Eidsklubben, einem noch idyllischeren Hafen südlich von Bergen. Am nächsten Tag erstmal zum einzigen Segelmacher etwas nördlich von Bergen, der im Urlaub vergessen hatte, den AB einzuschalten, die Fock wurde repariert und danach verholten wir zur Zachariasbryggen, wo wir genau vor dem besten Fischrestaurant die letzten zwei Tage lagen. […]

Kentertraining mit der Wasserwacht

Gestern haben wir mit unserer Jolle ‚Hermann‘ zusammen mit der Wasserwacht Travemünde-Priwall vor dem Priwallstrand ein Kentertraining abgehalten.
Dabei wurde das Zusammenspiel zwischen Seglern und Helfern geübt. Auf dem Programm standen mehr als zehn Kenterungen – bei denen von Seiten der Wasserwacht unterstützt wurde, das Abbergen von Personen aus dem Wasser und der Austausch untereinander.

Die Rettungskräfte auf dem Wasser sind für die kommende Travemuender Woche also schon voll im Training und wir hoffen auf gute Wettfahrten!

Sommertörn 2018

Mitsegeln: Norwegen hoch und runter

Noch gibt es freie Plätze. Wer mitfahren möchte, kann sich gerne unter info@asv-luebeck.de anmelden!

Etappe Freie Plätze Beginn Ende Start Ziel
1. Ostseeflucht
4 01.07 14.07.2018  Travemünde  Bergen (Stavanger)
2. Hoch
1 14.07 28.07.2018  Bergen (Stavanger)  Trondheim
3. Nordmeer 0 28.07 11.08.2018 Trondheim  Lofoten
4. Nordmeer 0 11.08 25.08.2018  Lofoten Trondheim
5. Runter 0 25.08 08.09.2018  Trondheim  Stavanger
6. Heimkehr 0 08.09 22.09.2018 Stavanger  Travemünde

FAQ: Ich kann nicht segeln – darf ich trotzdem mit?

Segelerfahrung ist nicht notwendig um mitzumachen, also keine Angst! Wir haben immer erfahrene Schiffsführer und auch Mannschaft, die dir alles beibringen kann!

FAQ: Ich bin kein Vereinsmitglied – darf ich trotzdem mit?

Klar darfst du mit!

FAQ: Wie läuft die Anmeldung, Planung, Organisation ab?

  1. Anmeldung per E-Mail unter info@asv-luebeck.de
    1. Wenn noch Platz in Etappe frei: Bestätigung der Anmeldung durch E-Mail von uns
    2. Wenn kein Platz in Etappe frei: Absage oder Alternativvorschlag durch E-Mail von uns
  2. Sobald Crew vollständig (Spätestens Ende April) E-Mail an Teilnehmer/innen mit weiteren Informationen
    1. Kontaktdaten Crew, Eckdaten Törn, Termine für gemeinsames Vortreffen
  3. Zeitnah, allerspätestens einen Monat VOR Abfahrt: Gemeinsames Vortreffen der Crew + Skipper
    1. Besprechung und Planung des Abschnittes
    2. Planung und Organisation von Anfahrt, Aufgabenverteilung Einkauf, etc…
  4. Vorbereitung wie gesprochen und geplant
  5. Anreise wie gesprochen und geplant
  6. Segeln
  7. Rückreise wie gesprochen und geplant

FAQ: Was kostet das ganze?

Bei Törns wird je Nacht und Person ein Entgelt erhoben. Dieses Entgelt (Charter) beinhaltet die Unterkunft auf dem Boot und die Teilnahme am Törn.
Separat davon werden Verpflegung und Anfahrt von jeder Crew untereinander selbst organisiert. Also wie eine Jugendherberge oder Hostel auf dem Wasser.

Kosten Essen: erfahrungsgemäß isst man ungefähr so viel und teuer wie zu Hause über den gleichen Zeitraum – hier kann sich jeder ganz grob selbst ein Bild von machen.

Kosten Anfahrt: Je nach Entfernung. Üblicherweise Anreise im Mietwagen (zu 7. ) , Spritkosten + Mietwagenkosten werden dann durch Vorcrew und eigene Crew geteilt (Ihr reist mit dem Wagen hin, die Vorcrew reist mit dem Wagen zurück. Jede Crew zahlt ihren Sprit).

 

Stufe I Stufe II Stufe III
13 € (182€ / 14 Tage) 20 € (280 € / 14 Tage) 30 € (420 € / 14 Tage)

Für wen gilt welche Stufe?

  • Für studierende Mitglieder gilt Stufe I.
  • Wer nicht Mitglied ist, rutscht eine Stufe höher.
  • Wer nicht studiert, rutscht eine Stufe höher.

Wer also weder studiert, noch Mitglied ist, landet in Stufe III.

Außerdem zu beachten:

  • Mitglieder auf Zeit werden wie Nichtmitglieder behandelt.
  • Mitglieder anderer VASV-Vereine (z.B. ASV Kiel, Rostock, Berlin, ….) werden wie Mitglieder behandelt.
  • Schüler und Auszubildende werden wie Studierende behandelt.

Erster Verbandstörn über Himmelfahrt

Am verlängerten Himmelfahrts-Wochenende hat der erste VASV-Törn stattgefunden. Die Organisation und Idee kam von Inken und ihren Brüdern aus dem ASV zu Rostock.

Nachdem leider kurzfristig der ASV Kiel absagen musste sind wir mit vier Schiffen zum gemeinsamen Treffen in Heiligenhafen gereist: Zwei Schiffen aus dem ASV Hannover, der Milonga und dem Eignerschiff Motu Iti, der Universitas des ASVzR und unserer Wiking VII.

 

Am Donnerstagabend wurde gemeinsam gegrillt und auf dem Chartersteg an dem wir lagen wurde einiges an Hafenkino geboten.

Für den nächsten Tag wurde das gemeinsame Ziel Nysted gewählt und so legten Wiking und Universitas etwa zeitgleich ab um nordwärts an Fehmarn vorbei und nach Dänemark zu steuern. Die Hannoveraner segelten südwärte um Fehmarn entlang.

So hatten wir einen traumhaften Segeltag, bei dem wir nach anfänglichem Höhe laufen komplett unter Spi und Sonne bis vor die dänische Küste und den vorgelagerten Windpark segeln konnten. Erst beim Windpark überholte die Uni und sicherte sich im Hafen als erstes einen Liegeplatz. Auch in Nysted wurde wieder gemeinsam gegessen bis die geplagten Crews den Mücken den Platz räumten.

Samstag hieß es dann wieder Kurs Deutschland, genauer gesagt Poel.

Die Motu Iti verabschiedete sich und so legten sich die drei Vereinsschiffe nach Durchquerung des Windparks mitten im Meer ins Päckchen um eine Bade- & Biersession einlegen zu können. Nachdem heiter die Vorzüge der unterschiedlichen Schiffe begutachtet worden sind entwirrten sich die Schiffe wieder und die Rostocker waren die ersten die ihren Spi oben hatten. Gefolgt hat unser Lübeck-Spi und auch die Milonga folgte. In dieser Reihenfolge segelten wir dann auch an einem weiteren tollen Tag und konnten wieder stundenlang Spi fahren.

 

In Niendorf (Poel) war ob des verlängerten Wochenendes ein brechend voller Hafen anzutreffen. Die Grace mit weiteren lübecker ASVlern hatte versucht noch einige Plätze frei zu halten und so schafften es alle Schiffe noch Verholmanöver und Hafenkino zu bieten und somit einen Liegeplatz zu ergattern. Zum gemeinsamen Abschluss aßen die Crews gemeinsam und auf der Uni wurde noch einiges an Getränkereserven vernichtet. Sonntag hieß es dann für die Schiffe wieder die Heimathäfen anzusteuern.

 

Dank der tollen Segeltage und Atmosphäre unter den Crews wird dies wohl der erste von vielen Verbandstörns gewesen sein. Im nächsten Jahr hoffen wir auf noch mehr Schiffe und Austausch unter den Vereinen!

 

 

Schnuppersegeln & erste Fischbrötchenzeit

Am vergangenen Wochenende hat der Verein das abgespeckte Schnuppersegeln veranstaltet. Da unsere Wiking noch in der Werft steht ging es auf Frithjof auf die Ostsee.

Nachdem das ganze WE mit 5-7 Beaufort als sehr windig angekündigt war musste das Segeln am Freitag leider verschoben werden. Samstag & Sonntag wurde dem Wind getrotzt und ob des ein oder anderen Regen- & Hagelschauers hatten Crew & Interessenten großen Spaß.

Am Sonntag konnten wir dem aus NW wehenden Wind mit Sturmfock und Reff 2 ausreichend Höhe abgewinnen um in Niendorf Fischbrötchen und wärmende Gertänke zu uns zu nehmen. Lediglich in einer stürmischen Hagelfront mussten wir kurz zurückstecken um das gereffte Groß für einige Minuten zu bergen.

Der Rückweg von Niendorf in den Passathafen gestaltete sich als äußerst entspannt, da wir uns unter Fock auf Vorwindkurs schieben ließen.

Als erste Fischbrötchenmarke der Saison (TM Mole – Niendorf Tonne 2, Niendorf – TM) stehen 2:54 h gesegelte und 2:38 h gerechnete Zeit die es im Kampf um den Fischbrötchencup zu schlagen gilt.