Pfingsttörn 2012

Pfingsttörn 2012 mit dem ASV

Anstelle eines Himmelfahrtstörns haben wir in diesem Jahr einen Pfingsttörn auf die Beine gestellt. Ziel des Skippers Henning Seidel und der Crew war zunächst Bornholm, doch das Wetter spielte nicht ganz mit. Am ersten Tag starteten wir voller Motivation und Elan, doch unsere Wiking VII wollte nicht so wie wir. Nach kurzer Zeit mussten wir feststellen: es riecht nach Diesel, also Deckel auf und Handschuhe an, mit 5 von 6 Bootswarten des ASV waren wir schließlich ganz gut besetzt. Nachdem alles als unbedenklich erkannt wurde, wir deswegen aber Stopps in Grömitz und Warnemünde machen mussten rückte das Ziel Bornholm in weite Ferne, nicht zuletzt wegen angekündigten starken Ostwinds, also entschieden wir uns einen Stadtbummel in Kopenhagen zu machen. Kurs Kopenhagen führte uns zunächst vor die Klippen von Mon, die wir bei traumhaftem Sonnenschein auf Wunsch von Nils einmal entlang fuhren um die Klippen einmal gesehen zu haben. Anschließend ging es zunächst noch mal in den Hafen von Klintholm, den wir wie auch alle anderen Häfen praktisch für uns alleine hatten, so schlimm, dass alle fliehen müssen sind wir doch gar nicht, oder? Nach einem gemütlichen Grillabend am Strand ging es am nächsten Tag weiter in Richtung Kopenhagen, doch die Klippen wollten uns nicht so schnell loslassen. Wie von Nils zuerst gewünscht durften wir ihren Anblick nun für die nächsten 6 Stunden bei Windstärke 7 von vorne genießen… danach waren sie ungefähr so beliebt wie das Maritim in Travemünde. Kopenhagen musste nun doch noch einen Tag länger auf uns warten, wir entschieden uns erst noch mal abzudrehen und es am nächsten Tag zu versuchen. Trotz mäßig schönem Wetter gelang es uns am nächsten Tag auch in den, mit Kreuzfahrtschiffen voll besetzten Hafen von Kopenhagen einzulaufen. Nach einem kurzen Gruß an die Meerjungfrau entschieden wir uns gegenüber des Nyhavn vor dem besten Restaurant der Welt, dem „Noma“ fest zu machen, obwohl wir Dank Heidis Gourmet-kochkünsten wirklich kein Bedarf hatten schick essen zu gehen. Stattdessen verbrachten wir einen schönen Tag in Dänemarks Hauptstadt mit Sightseeing. Nun hatten wir noch 3 Tage Zeit zurück zu kommen, doch zum Glück war ja sowie Windstärke 6 angesagt, sollte also schnell gehen. Und siehe da, endlich wieder die Klippen von Mon, fast hätten wir sie vermisst, dieses Mal aber schnell dran vorbei und in den winzigen Hafen von Hesnaes. Hier hatten wir nun erst mal einen Sturmtag und die Möglichkeit ein wenig die Insel zu erkunden, Jens Drachen zu zerstören und uns auf den nächsten Tag vorzubereiten, natürlich wieder mit bester Verpflegung von Heidi.

Die letzte Etappe von Hesnaes nach Travemünde habe ich dann zum Glück zum Großteil verschlafen (eigentlich war das immer Max und Nils Aufgabe), nur so viel: 6-7 aus W-SW, Wellen die man nicht unbedingt aus der Ostsee gewohnt ist und am Ende auch noch eine Macke am Ruder, aber pünktlich zum Sonnenuntergang waren wir zurück in Travemünde und wären alle am liebsten gleich am nächsten Tag wieder gestartet.

Alles in allem ein herrlicher Trip nach Kopenhagen mit einem souveränen Skipper und einer tollen Crew, es ruft nach einer Wiederholung!

war doch noch kühl die ganze Truppe Wiking in Warnemünde Henning bei der Arbeit Dänemark Sichten der Vorräte in Kopenhagen Wiking in seinem ElementDSC00700